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Sitzen zwei Angler am Fluss. Der eine holt einen Stiefel raus, der andere einen Hut. Sagt der erste: "Du, wir müssen verschwinden, da unten wohnt einer."
 Der Theiß-See
   Der Theiß-See Insel der unberührten Natur Der See ist ein durch die Anstauung der Theiß entstandenes, einzigartig interessantes Gebiet der Ungarischen Tiefebene mit einer Fläche von 127 km². Seine Breite beträgt 6-8 km, die Geschwindigkeit der durchfließenden Theiß beläuft sich auf 3,9-1,1 km/h, der See ist 1-2,5 m tief. Bei der Fahrt durch den Theiß-See können wir durch die sich aus dem Hauptbett öffnenden, so genannten Auswaschkanäle zum offenen Gewässer gelangen, wobei Baumstümpfe und Untiefen das Vorankommen erschweren. Bei Hochwasser werden die Eingänge der Kanäle mit Schleusentoren verschlossen. Der See besteht aus vier Teilen: der obere Teil bis zu dem Deich, über den die Eisenbahnlinie und die Landstraße führen, ist die Bucht von Tiszavalk. Diese ist ein geschütztes Vogelreservat und kann nur mit dem Boot erreicht werden. Flussabwärts von diesem Deich folgt die Bucht von Tiszafüred-Sarud, die die größte Ausdehnung aufweist.

Danach kommt die Enge von Tiszaderzs, schließlich die Bucht von Abádszalók mit einer Fläche von 14 km², die am besten zur Ausübung der Wassersportarten geeignet ist. Auf dieser Wasserfläche ist auch der Betrieb von Sportgeräten mit Motorantrieb erlaubt. Der mittlere Teil des Sees ist ein wahres Anglerparadies, das größte zusammenhängende Angelgewässer Ungarns, in dem mehr als 50 Fischarten leben, darunter zwölf unter Naturschutz stehende Arten.

Mit großer Vorliebe werden die Auwälder entlang der Ufer des Sees wegen ihres reichen Wildbestandes von den Jägern aufgesucht. Ohne Begleitung eines Wasserfahrzeugs ist es auf dem gesamten Theiß-See verboten, in einer Entfernung von mehr als 500 m vom Ufer zu schwimmen und zu baden.

 
Die besten Angelplätze sind der Theiß-Stausee:
 

Die Fischteiche von Orfü, Abaliget, der ruhige Donauarm bei Fadd, die Anglerseen von Paks und der Wasserspeicher Deseda sind weitere Highlights. In den beiden großen Flüssen Donau und Drau wimmelt es von Zander, Barschen, Hechten, Karpfen und Welsen.

Auch an der Donau von Bölcske bis Mohács findet man zahlreiche Angelplätze. Die Drau ist bekannt für ihre ursprüngliche Natur und ihren guten Fischbestand.

Eine, auch bei deutschen Urlaubern, immer beliebter werdende Region, ist das Gebiet rund um den riesigen Theißstausee. Angler waren die ersten Touristen am Theiß-See - und bis heute gilt diese Gegend als ein Anglerparadies, denn hier leben mehr als 50 Fischarten.

In vielen Hotels und Restaurants findet man Fotos, die von anders als manipuliertes Angler-Latein gelten würden: stolze Angler präsentieren ihre riesen Fänge, bisweilen auch menschengroße Welse. Die meisten Siedlungen am Theiß-See haben bewachte Anlegeplätze und Geschäfte mit Anglerzubehör.

 

 
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